Lebensmittelverarbeitung
In der Lebensmittelsicherheit ist Wasser sowohl Rohstoff als auch Reinigungsmittel. In beiden Rollen muss die Desinfektion wirksam und zugleich rückstandsfrei sein.

In Lebensmittelbetrieben dient Wasser in zwei unterschiedlichen Rollen: als Bestandteil oder Verarbeitungsmedium des Produkts und in der Reinigungs- und Desinfektionskette für Anlagen und Flächen. In beiden Anwendungen wird von der Desinfektion erwartet, dass sie stark, reproduzierbar und möglichst rückstandsfrei ist.
Prozess- und Produktwasser
Getränkeherstellung, Molkereiverarbeitung und Produktwasseranwendungen erfordern eine definierte Wasserqualität. Die STRATUS-Stufen bringen Rohwasser auf Prozessqualität; Leitfähigkeit, Härte und mikrobiologische Fracht werden auf Zielwerte gesenkt.
Waschwasser und Flächenhygiene
Auf Waschlinien für Frischeprodukte reduziert hypochlorige Säure Kreuzkontaminationen und kontrolliert die mikrobiologische Fracht im zyklischen Wassereinsatz. Für die Anlagen- und Flächendesinfektion wird sie entweder in CIP-Kreisläufe integriert oder durch separate Dosierung angewendet.
Eine Quelle, viele Punkte
Eine einzige NIMBUS-Einheit im Betrieb kann unterschiedliche Punkte von der Prozesslinie bis zur Flächenreinigung versorgen. Chemikalienversorgung, -transport und -lagerung werden vereinfacht; die Dosierung wird für jeden Punkt individuell eingestellt.
Häufig gestellte Fragen
Kann hypochlorige Säure auf Lebensmittelkontaktflächen eingesetzt werden?
Ja. In geeigneter Konzentration ist hypochlorige Säure eine weithin anerkannte Lösung zur Desinfektion von Lebensmittelkontaktflächen; ein etwaiger Spülbedarf wird durch das einschlägige Lebensmittelsicherheitsverfahren festgelegt.
Was bringt sie im Waschwasser für Frischeprodukte?
In das Waschwasser dosiert, reduziert hypochlorige Säure Kreuzkontaminationen und hält die mikrobiologische Fracht über den Wiederverwendungszyklus des Wassers hinweg unter Kontrolle.
Ist eine Integration in CIP-Linien möglich?
Der NIMBUS-Ausgang kann als Desinfektionsstufe in CIP-Kreisläufe (Clean-in-Place) eingespeist werden; Dosis und Konzentration werden auf das Verfahren abgestimmt.
Technische Beratung für Lebensmittelverarbeitung.
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